Montag, 29. August 2011

I'm moving...

Nach einer Odyssee durch die Vororte von Sydney, habe ich nun seit einer Woche meinen (hoffentlich letzten) festen Wohnsitz erreicht. Und zwar in Maroubra. Zwar hatte ich mich schon an mein Kellergewölbe und duschen bei 5°C gewöhnt, aber das Haus hier hat mich doch überzeugt. Das Haus ist moderner, neuer, sauberer (manchmal) und hat definitiv nettere Mitbewohner. Vor allem ist es nur 20 min. vom Strand entfernt :) Es ist die selbe Organisation, wie das andere Haus, deshalb war Umziehen ganz einfach und mein gepäck wurde auch noch geliefert. Was auch besser war denn langsam fühl ich mich wie ein Ackergaul am Feldrand;) Dafür hat sich mein Arbeitsweg nicht verkürzt, aber ich komme jeden Tag in den Genuss des Busfahrens. Das ist hier sehr interessant, weil wirklich jeder sobald er im Bus oder Zug sitzt sich nur noch auf sein Blackberry oder iphone konzentriert. Sieht sehr witzig aus wie alle den Kopf gesenkt da sitzen. Und dann schweben sie mit ihren Parfümwolken aus den Transportmittel über die Straßen. Oder aber sie joggen zur Arbeit, auch ein häufig verbreitetes Phänomen. Tja bei den Mengen an Zucker und Fastfood die hier täglich reingeschaufelt werden, ist das wohl auch besser. Vielleicht sollte ich mir das auch angewöhnen, denn auf Arbeit halten meine Kollegen sehr viel von Schokolade und Essen generell. Aber zurück zur Wohnung. Ich wohne in der oberen Etage mit einer phillipinischen Krankenschwester zusammen in einem Zimmer. Ist aber ok, da sie und ihre 2 phillipinischen Kollegen wohnen im Nebenzimmer) ein Assessment-zeugs machen und nur Nachts in die Schule gehen (klingt komisch, is aber so) Dann wohnen auf meiner etage noch 1 ungarische Studentin und ein ungarischer Halbstudent und ein kanadischer Chemiker, der noch nicht weiß was er machen will. In der unteren Etage wohnen 2 Mädchen und ein chinesischer Student, der seit 3 Jahren hier lebt. Alles in Allem sehr gemixt. Eine kleine Unterkuunftsgalerie ist weiter unten vorhanden. Den Rest erzähl ich später...
                                                                  Hostel:
Das gemixte 4er-Zimmer, inklusive nächtlichem Unterhaltungsprogramm
Das gemixte 4er-Zimmer, inklusive nächtlichem Unterhaltungsprogramm










Keller in Summerhill:
exklisives Kellerzimmer ohne Licht und Wärme;)

Badfenster mit konstanter Frischluftzufuhr

der kleine Spiegelschrank

so sah das Bad ja nicht schlecht aus












der Stuk mit kleiner Unterbrechung




Aber Summerhill hatte auch schöne Seiten. Ein klein wenig wie im wilden Westen...

Und dann endlich die Endstation: Maroubra

Unser Wohnzimmer mit Balkon, und natürlich Princess und Richard

unere Küche mit Essbereich mit Adrian und Juliana


Donnerstag, 25. August 2011

1. Erkundung

Tropf, tropf, pitsch, patsch... Ungefähr so klang es als ich am Freitag nach einem 1stündigem Marsch von Arbeit im strömenden Regen, ins Hostel stapfte. Das wetter hier ist echt kein Spaß. Meine Kollegin hat gesagt, dass es erst so schlecht isst seit ich da bin. Mmmmmhhhhh toll, ich schätze mal in Deutschland ist gutes Wetter. Aber was solls, eigentlich mag ich ja Regen. Gestern bin ich dann endlich aus dem Hostel weg. Ist zwar ganz nett, aber ich hätte gern mal eine Nacht ohne Schnarchen unnd Temperaturschwankungen. Das Gute ist man trifft ein paar Leute. Allerdings die meisten deutsch und aus Bayern. Ist ganzz lustig. Aber dafür kommt man zu nix.
Am Samstag hatte ich meinen ersten größeren Ausflug: mit der Fähre (bei sehr starkem Seegang) nach Manly. Wirklich toll dort. Einsame Strände, tolle Parks, viele Surfer, da viel Wind. alles sehr schön. Allerdings auch anstrengend. Nachdem wir zu Bedinn mit den Vögeln ums Essen kämpfen mussten, gings per pedes 5 Stunden lang durch die Botanik. Lauter neue Geräusche, Gerüche und ganz viel Natur. Zur Belohnung für den harten Marsch gabs noch 2 Kugeln Eis von "Ben&Jerrys" und danach einen Schokoflash (mal wieder). Das war der Samstag. Aber der Abend wurde noch spannender...
                                          Sydney Habour Bridge

                                          Skyline von Sydney
                              Ein Eis auf dem Boden, muss wie ein kaltes Buffett für diese Vögel sein

                                          einsamer Strand von Manly (mit vielen Muscheln)
                                           steile Klippen und rauhe See
                                           das bin dann wohl ich, und ja das im Hintergrund sind Regenwolken
                                           die kleinen schwarzen Punkte sind alles Surfer vom Shelly Beach
                                          die Oper bei Nacht,
So das muss erstmal reichen. Später mehr.
LG
                                         



Sonntag, 21. August 2011

Der Erste Praktikumstag

Am Mittwoch war es soweit der erste Tag im Institut. Ich war brav 10 min vor neun in der Eingangshalle und wartete auf Nicola, meine Kontaktfrau. Da kam als erster mein Betreuer und nahm mich gleich mit. Ich wurde sofort jedem der uns über den Weg lief vorgestellt und er wurdde nach seinem neuen Sprössling ausgefragt. Smalltalk wir hier groß geschrieben. Das "How are you" wird ernst genommen. Dann kam einiges an Papierkram dazu und ich musste mir gleich das erste Seminar rein ziehen. Sagen wir mal die Hälfte hab ich im groben mitbekommen (was nicht nur an der Sprache lag). Und dann wieder Organisatorisches. Aber jeder super nett hier. Beim Lunch wurde ich ordentlich ausgefragt und hab einen ersten Eindruck vonallen bekommen. Es ist eine sehr lockere Atmosphäre. Das Gebäude ist auch toll, die Schreibtische sind nur durch eine Glasfront vom Labor getrenntt. So hat man alles im Blick und kurze Wege. Der erste Tag war schenll vorbei und ich Reizüberflutet. Das setzte sich auch am nächsten Tag fort. Eine Führung durchs Gebäude und die angrenzenden Institute, sehr eindrucksvoll und weiterer Sicherheitskram. Dann die ersten Experimente und der Höhepunkt war um 3: Chocotime. Das heißt eine Horde Mädels aus dem Institut schlendern in das nicht weit entfernte "BOON". Ein absolutes Schokoerlebnis. Wir haben natürlich fast alle das Schoko-Set bestellt, was aus einer wählbaren heißen Schokolade, einem Schokomousse und einer kleinen Praline besteht. Ich sage nur der absolute Schokoflash. Am nächsten Tag ging ich mit  zum Lieblingsmexikaner und wenn das so weiter geht bin ich bald pleite und muss für mich Übergepäck bezahlen. Auf alle Fälle ist es sehr interessant und macht Spaß. Ich habe keinen Druck  und das macht es sehr angenehm. Bin gespannt ob das so weiter geht. Weiter gehts...

Dienstag, 16. August 2011

2. und 3. Tag

So, das mit dem Internet gestaltet sich doch schwieriger als gedacht. Nachdem ich bei Vodafone schon Stammgast bin und die Mitarbeiter schon von alleine sagen, ob sie es für mich einrichten sollen, hab ich immer noch kein Internet. Jetzt gerade sitze ich in der State Library of NSW und da gibts zum Glück Strom und freies Wifi. mein Jetlag ist immer noch riesig aber ich habe es tatsächlich geschafft mir ein bisschen die Gegen anzuschauen. Es scheint auch endlich di Sonne. Einfach mal drauf los gelaufen landete ich im Botanischen Garten und von dort an die Küste und die Oper. Also die wichtigsten Sachen schon mal abgeklappert. Bilder folgen später. auf dem Rückweg hab ich dann auch eine Eroberung in Sachen Nahrungssuche gemacht. Einen vegetarischen Burger bei "Hungry Jack", was im Westlichen eher als Burger King bekannt ist;). Morgen geht endlich mein Praktikum los und ich bin schon sehr gespannt. Es wurde mir von Nicola schon angekündigt, das es eien großen lunch gibt um das Baby meines Postdoc zu feiern und um mich zu begrüßen. Außerdem soll ich mit in einen Schokoladen, wo es jede Schokolade der Welt in flüssiger Form gibt. (gut möglcih das ich selbst als Übergepäck gelte auf dem Rückflug;) Aber abwarten, schließlich will ich ja auch arbeiten. Heute hatte ich bereits einen weiteren kulinarischen Höhepunkt: eine deutsche Bäckerei. Feinste belegte Kürbiskernbrötchen, sehr lecker. Danach kam allerdings ein Kulturschock: Woolworth. Ob die Australier wissen, das es Lebensmittel ohne Zucker und Fett gibt? Der reinste Wahnsinn. Und das obst ist super teuer. Also doch amerikanische Prägung. So jetzt muss ich leider wieder ins Hostel. Dort werde ich mir erstmal nudeln mit ketschup kochen und diese auf der Terasse mit Blick auf Meer und Oper genießen:)
Bis Bald

Sonntag, 14. August 2011

Endlich angekommen!!!

Nach einem fast nicht enden wollendem Flug, gefühlte tausendmal raus aus dem Flieger und wieder rein, 16 Stunden Flug ohne Ton im Entertainment und einem fast vergessenem Essen, ist es endlich geschafft. Pünktlich um 8 landete der Riesenvogel in Sydney. Im ersten Augenblick ein gewohntes Bild: Wolken, Regen, Kälte. Ich war ja so froh als mich Nicola, meine Betreuerin im Institut, mit dem Auto abholte. Meine Füße hatten die Größe von Elefantenstampfern erreicht und meine Augen saheen aus als hätte mich gerade ein Sandsturm überrollt. Aber Dank Nicola bekam ich gleich den richtigen Ausblick. Wir fuhren zum Coggee Beach. Trotz nur 12° Außentemperatur war es ein toller Anblick: der Strand, das Meer, badende Menschen, surfende Menschen. Dank der Orientierung und dem Marathon der heute in ganz Sydney statt fand, bekamich auch gleich danach noch eine kleine Stadtrundfahrt;) Schon sehr beeindruckend diese Stadt, aber ich werde noch mehr erkunden. Als ich endlcih um halb 12 im Hostel ankam und mich nur nach einer Dusche und einem Bett sehnte, hieß es erst ab 14 uhr. Naja also auf die Suche nach einem Vodafoneshop und endloser Müdigkeit konnte ich auch das erste Bildchen schießen. Damit solls das auch gewesen sein für heute. Werde hoffentlich erst morgen gegen Mittag aufstehen:)
LG aus Sydney

Montag, 1. August 2011

Countdown

Der Flug ist gebucht, die Unterkunft noch nicht in Aussicht, aber die Aufregung ist Riesengroß;)