Sonntag, 25. September 2011

Mal wieder was Neues

Ja ich weiß, lange nix geschrieben. Dafür habe ich auch tausend Ausreden, Bilder brauchen daheim 3 tage zum Hochladen, auf Arbeit keine Zeit.... Doch jetzt ist nun mein letzter Sonntag in Sydney angebrochen und anstatt Touri zu spielen, sitze ich hier und warte darauf das dieser blöde Regenteppich endlich nachlässt. So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt, aber jetzt hab ich wenigstens Zeit zum Bloggen. Tja wo fange ich an? Bilder gibts erst später, da dies meinen Stick leider völlig überfordert.
Meine letzte Woche im Institut steht bevor und ein bisschen traurig bin ich schon. Es war wirklich schön dort zu arbeiten und meine Kollegen sind wirklich toll. Niccht nur das man sich im Büro auch zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen gut versteht, sondern auch das man viel zusammen unternimmt. Wahrscheinlich war ich deshalb auch immer lange im Büro.Meistens hatte ich es nicht eilig weg zu kommen;) Naja zumindest hab ich reichlich Zellkultur angesetzt (bis jetzt 40 l und es wird nächste Woche bestimmt noch mehr). Für die Nichtbiochemiker unter uns: Zellkultur heißt Bakterien in ner Flüssigkeit schön langsam wachsen lassen bis man ernten kann. Natürlich hab ich auch andere Sachen gamacht. Z.B. so ne Art Vaterschaftstest bei Mäusen um zu schauen welche Gene vorhanden sind, und leutende Zellen unter dem Mikroskop angeschaut. Einees der ausergewöhlichsten waren wohl die Maus-OPs. Dabei wurden kleine Mäuse (13Wochen) betäubt und dann am Herz operiert. War wirklich spannend. Alles in Miniausführung. Ich hab ja schon viele Patienten (menschliche) gesehn, die intubiert wurden, aber bei einer Maus ist das schon was anderes. Wirklich etwas gewöhnungsbedürftig. Immerhin haben 6 von 8 Mäusen die OP überlebt. Zumindest fürs erste. 3Tage später bin ich wieder mit in die Mauszone um zuzusehen wie der Blutdruck und die Herzfunktion überprüft wird. Allerdings wusste ich nicht, das das ein schlechter Tag für die Mäuslein wird. Als ich das Knacken des ersten Mäusegenicks hörte, hätte ich mich fast ...naja. Die Mäuse werden nämlich zerteilt um in allen Geweben nach Auswirkungen auf den induzierrten Herzfehler zu suchen. Eher nicht so schön, aber nach dem ersten schock, habe ich auch ein paar Nierchen, Gefäße und anderes ausgenommen. Beim Gehirnknacken hab ich mich dann aber verkrümelt. War schon sehr interessant, aber genauer darüber nachdenken darf man nicht. Hauptsache es bringt auch was. Das ist eben Forschung. Von erfolg kann ich bei meinem Projekt noch nicht so richtig sprechen. Höchstens, dass mein Protein viel sauberer ist, als das von meinem Supervisor. Gebracht hats allerdings noch nichts. Ich warte wohl vergebens auf Kristalle;) Bin schon auf meine letzte Woche geespannt. Unser Gruppenleiter hat sich schon von mir verabschiedet, weil er auf eine Konferenz muss. Bob ist ein 60Jahre alter Mediziner, den man erlebt haben muss. Am anfang hab ich ihn kaum verstanden, da er wirklich sehr nuschelt und das im feinsten Dialekt.  Die Labmeetings sind auch witzig. Er stellt permanent Frgen, die keiner beantworten kann. Wir nennen das Lab-Bingo. Gehört zu seinem trockenem Humor. Aber sonst ein ganz netter Kerl. Tja was gibt es noch? Eine Sache werde cih bestimmt nicht vermissen und das sind die Klimaanlagen. Warum zum Geier macht man die Klimaanlage auf volle Pulle, wenn draußen nur 21°C sind? Keine Ahnung. Für nen Deutschen eher ungewöhnlich. ansonsten wurde ich wirkllich in alle möglichen Traditionen der australier eingeführt. Haupsächlich durch Nicola. Z. B "TimtamSlam" kann man sogar bei Youtube und Wikipedia nachschlagen. TimTams sind Schoko(was sonst!) Kekse mit schokofüllung Innen. und wenn man warme Milch oder Tee durch die Kekse schlürft, schmilzt die Schokolade. Einfach toll. Ich musste natürlich üben, was eine leichte Schokoüberlkeit zur Folge hatte. Und ich habe mitbekommen, das die Austrlier beim anstoßen sich nicht in die Augen schauen. Etwas ungewöhlich am Anfang. Wahrschienlich haben die andern gedacht, was glotzt die mich so blöd an" aber ich bin es eben gewohnt Augenkontakt zu halten. So jetzt gibts erstmal Mittag. Der Regen hält natürlich noch beständig an und mein Aquariumsausflug fällt wohl ironischer Weise ins Wasser. Bis später.

Kuchenzeit!!!

Jap ich habe einen Kuchen mit australischen Zutaten gebacken. Nachdem ich mitbekommen hatte, dass das Mehl hier schon mit Backpulvver versehen ist, war es nur noch eine frage der Zeit (45min um genau zu sein) bis ich ohne Rührgerät einen Teig verrührt hatte. Meine Mitbewohner haben köstlich gelacht und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld, mit lauter kleinen Teigklecksen und Schokostreuseln. Dafür konnte das Resultat sich sehen lassen und schmecken lassen. Zumindest sind wir alle noch am Leben. Die kleine untere verbrannte Schicht konnte ich auch entfernen und somit sah es aus als sei nix geschehen. Der Kuchen ist dann beim ganzen Flur auf Arbeit auch gut angekommen und wurde als geheimes Familienrezept aus Deutschland gehandelt. Hehe, ich hab wohl zu viel rumgeprannst, dass wir immer viel Kuchen und Kekse essen daheim. An Apfel-, Schokokuchen, Kekse, Quarktorte oder gar andere Ausgefallene Sachen trau ich mich natürlich nicht ran. Wer weiß wie die Küche dann aussieht;) Ich finde das Resultat kann ich aber sehen lassen

Freitag, 16. September 2011

Erstes australisches BBQ!!!

Ein neues Wochenede und schon wiedr eine Menge Essen in Aussicht:) Nachdem ich am WE in den Genuss des australischen Kinogenusses kam, konnte ich mich kaum noch bewegen. Es ist üblich das man mit tonnenweise gesalzenem Popcorn und ner menge Süsigkeiten im Film sitzt. Es ist auch nicht gerade förderlich (zumindest für mich), wenn man sich die Gummibärchen in einem Becher selbst mixen kann. Naja am nächsten Tag ging es erstmal zur nächsten Uni, die Uni von New South Wales. Mein mitbewohner arbeitet dort und somit hatte ich eine gute Führung durch das ganze Gelände. Natürlich war auch wiedeer Open Day und es rannten tausende Teenager rum. Aber das Wetter war schön und es gab genug Bonbons und Rainforest-Getränke. Danach ging es dann an den "Bronte-Beach" zum BBQ. Meine Kollegen hatten alles organisiert und es gab natürlich wieder tonnenweise Essen. In Australien kann man an jedem Strand grillen, denn es gibt überdachte Sitzplätze mit Tischen und öffentliche Grills. Das ist wirklich toll. Das Ende vom Lied war, das ich wir eine 3h-stündige Essensschlacht hatten, bis es kalt wurde. Zum glück hat uns Nicola heim gefahren, ich war kaum noch im Stande zu gehen. Das hatte auch zur Folge, dass ich schon um 7 abends eingeschlafen bin und mich um 10 gewundert habe, was passiert ist. Am nächsten Tag konnte ich erstmal nicht an Essen ran, obwohl mir Nicola noch 4 Stück Lemington mitgegeben hatte (Lemington ist hier der Nationalkuchen, mit ganz viel Kokos, mmhhhh) Davon hatte ich mir schon einen rein gezwängt, da ja Kokos nicht so meine Stärke ist. Es war ein wirklich schönes WE mit viel geplapper und schönem Wetter. Die Eindrücke habe ich natürlich festgehalten...




Blick auf den unteren Campus der Uni

sieht ein bisschen aus wie Zonezeit...

...aber dafür viele schöne Grünflächen

fotomodel sollte ich wirklich nicht werden;)

ein nur von solar betriebenes Auto (also meine Sachen würden da nicht rein passen)


schöne Vorstellung mit Gewehren...



















 BBQ am Bronte beach!!!


super Wetter...


...und nette Leute...


Ting unser Grund für die Feier, haat sein PhD geschafft (und mag viel Fleich;)
Bronte

alle beim hemmungslosen Essen rein schaufeln

das sind die einige der Laborratten
ja, da sind auch vegetarische Würstchen dabei

und so sah es nach dem Festschmaus aus:)
 
 

Mittwoch, 14. September 2011

Internet

Jetzt muss ich mal eine nichchronologische Nachricht einschieben. Am Sonntagabend verebbte plötzlich mein Internet. Ich muss dazu sagen das Internet im Haus funktioniert leider nicht bei mir (natürlich nur bei mir nicht), abaer zum Glück hatte ich mir ja einen Stick besorgt. ja die netten Vodafoneleute. Als ich das erste Mal Probleme mit meinem Stick hatte, wurde mir gesagt der Stick ist kaputt und kann nicht repariert werden, weil er ja aus Deutschland ist. Also wurde mir, nicht gerade freundlich, nahe gelegt mir ein Starter-Paket zu kaufen (50$) damit wurde auch gleich mein Guthaben auf 7GB hoch geschraubt. Natürlcih dachte ich soviel würde ich nie verbraten. Dachte ich zumindest, aberals am Sonntag die Verbindung abbrach, deutete alles darauf hin das mein Guthaben alle ist. Nur das Problem war, das ich erst am 14.9. aufladen wollte, weil es jedesmal nur 30 Tage gültig ist. Also bin ich zum nächsten Mobilfunkshop  (nicht Vodafone) und habe nachgefragt was ich machen kann. Dort wurde mir gesagt die können auch nur die Hotline anrufen, aber es muss wahrscheinlich aufgeladen werden. Deshalb bin ich gestern, am13.9. wieder dorthin und habe mein Konto aufladen lassen. Und nochmal 29$ bezahlt. Zum Glück fragte ich warum ich mich nicht in meinen Account im Internet einloggen kann, um mein Guthaben zu überprüfen. Da hat die nette Frau bei der Hotline angerufen und ca. 1,5h, viele Schweißperlen und Stirnrunzeln bei allen Beteiligten später, haben wir festgestellt, dass meine Karten am Anfang vertauscht wurden. D.h. ich habe die ganze Zeit meine Telefonkarte als Internet benutzt und meine Internetkarte im Telefon. Somit ist 1. mein deutscher Stick nicht kaputt und ich hab jetzt ein Guthaben von 9GB. Für was bitte schön??? Und damit 80$ zuviel, nur weil ein paar gelangweilte Vodafoneangestellte nicht in der Lage waren die Telefonnummer der Hotline zu wählen:( Nagut also Internet hab ich jetzt ausreichend, nur der Empfang lässt zu wünschen übrig. Jetzt kann ich endlich wieder schreiben;)
Und los geht's...

Donnerstag, 8. September 2011

Der Frühling kommt!

So da bin ich mal wieder. Lange kein Beitrag hier zu sehen und dafür hab ich viele Ausreden, aber jetzt zum Wesentlichen. Meine Wochenaktivitäten haben sich nicht sichtbar verändert. Ich bin immer noch 9-10 h im Labor, allerdings nicht unglücklich, denn die Kollegen sind nett und die Arbeit ist auch erträglich. Manchmal ziehen sich die Experimente auch länger hin, weil die ein oder andere Schoko-Quatsch-Runde abgehalten wird;) eigentlich hatte ich mir ja für die Wochenenden soviel vorgenommen, aber nun genieße ich jedes freie (!) Wochenende. Und zwar nicht irgendwo, sondern natürlich an einem von Sydneys vielen Stränden. vorletztes Wochenende wollte ich mir die "University of Sydney" anschauen, man will ja die Konkurrenz abchecken. Und dieses Wochenende hatte ich sogar Glück, denn es war Tag der offenen Tür. Das heißt, hunderte von willigen Zukunftsstudenten mit ihren Eltern, die sich einen Studiengang nach dem andren anhören. Ich hingegen bin über den wirklich sehr schönen Campus geschlendert und habe nebenbei Popcorn und andere Süßigkeiten verdrückt. Man hat sich ein bisschen wie bei Harry Potter gefühlt, denn genauso sahenn einige uralte Gebäude aus. Wirklich eindrucksvoll! Leider hatte ich meinen Fotoapparat vergessen;) An diesem Tag war das Wetter leider nicht so schön und ich bin nur noch durch die Stadt gehetzt um einen Geldtransfer zu finden. Gar  nicht so einfach, weil viele solcher Läden nämlich am WE nicht so viel Geld rausgeben. Aber es hat doch noch geklappt und ich habe mich natürlcih gleich mit 4 großen Sushirollen belohnt;) Wie an den meisten Abenden war zu Hause Kulturaustausch angesagt und cih habe einiges über die Trink- und Unitraditionen aus Kanada erfahren. Ob das nun wirklich wissenswert ist, sei dahingestellt. Aber dafür macht es Spaß. Da am Soonntag die Sonne sich doch entschlossen hatte sich zu zeigen, nutzen wir die Gelegenheit und machten einen HalbWG-ausflug zum Strand in Maroubra. nur 20 min  Fußmarsch und schon steht man vor brausenden Wellen und beeindruckenden Klippen. Da war mein Foroapparat natürlich dabei und ihr könnt nun das Ergebnis sehen...es ist wirklich toll.
Jede Menge Surfer unterwegs...

mein Schatten im schönen klaren, kalten Pazifikwasser...
der Kälte getrotzt und die Füße rein, aber die Wellen waren schon manchmal überraschend;)


den kleinen Möwen gefiel es auf den Klippen

Wo sollte man acuh sonst angeln als auf den Klippen!?

auf den Klippen rumkrackseln und die Aussicht aufs Meer genießen (und ein Segelboot)



die 2 Süßen sind uns auf dem Heimweg über den Weg geflattert

Montag, 29. August 2011

I'm moving...

Nach einer Odyssee durch die Vororte von Sydney, habe ich nun seit einer Woche meinen (hoffentlich letzten) festen Wohnsitz erreicht. Und zwar in Maroubra. Zwar hatte ich mich schon an mein Kellergewölbe und duschen bei 5°C gewöhnt, aber das Haus hier hat mich doch überzeugt. Das Haus ist moderner, neuer, sauberer (manchmal) und hat definitiv nettere Mitbewohner. Vor allem ist es nur 20 min. vom Strand entfernt :) Es ist die selbe Organisation, wie das andere Haus, deshalb war Umziehen ganz einfach und mein gepäck wurde auch noch geliefert. Was auch besser war denn langsam fühl ich mich wie ein Ackergaul am Feldrand;) Dafür hat sich mein Arbeitsweg nicht verkürzt, aber ich komme jeden Tag in den Genuss des Busfahrens. Das ist hier sehr interessant, weil wirklich jeder sobald er im Bus oder Zug sitzt sich nur noch auf sein Blackberry oder iphone konzentriert. Sieht sehr witzig aus wie alle den Kopf gesenkt da sitzen. Und dann schweben sie mit ihren Parfümwolken aus den Transportmittel über die Straßen. Oder aber sie joggen zur Arbeit, auch ein häufig verbreitetes Phänomen. Tja bei den Mengen an Zucker und Fastfood die hier täglich reingeschaufelt werden, ist das wohl auch besser. Vielleicht sollte ich mir das auch angewöhnen, denn auf Arbeit halten meine Kollegen sehr viel von Schokolade und Essen generell. Aber zurück zur Wohnung. Ich wohne in der oberen Etage mit einer phillipinischen Krankenschwester zusammen in einem Zimmer. Ist aber ok, da sie und ihre 2 phillipinischen Kollegen wohnen im Nebenzimmer) ein Assessment-zeugs machen und nur Nachts in die Schule gehen (klingt komisch, is aber so) Dann wohnen auf meiner etage noch 1 ungarische Studentin und ein ungarischer Halbstudent und ein kanadischer Chemiker, der noch nicht weiß was er machen will. In der unteren Etage wohnen 2 Mädchen und ein chinesischer Student, der seit 3 Jahren hier lebt. Alles in Allem sehr gemixt. Eine kleine Unterkuunftsgalerie ist weiter unten vorhanden. Den Rest erzähl ich später...
                                                                  Hostel:
Das gemixte 4er-Zimmer, inklusive nächtlichem Unterhaltungsprogramm
Das gemixte 4er-Zimmer, inklusive nächtlichem Unterhaltungsprogramm










Keller in Summerhill:
exklisives Kellerzimmer ohne Licht und Wärme;)

Badfenster mit konstanter Frischluftzufuhr

der kleine Spiegelschrank

so sah das Bad ja nicht schlecht aus












der Stuk mit kleiner Unterbrechung




Aber Summerhill hatte auch schöne Seiten. Ein klein wenig wie im wilden Westen...

Und dann endlich die Endstation: Maroubra

Unser Wohnzimmer mit Balkon, und natürlich Princess und Richard

unere Küche mit Essbereich mit Adrian und Juliana


Donnerstag, 25. August 2011

1. Erkundung

Tropf, tropf, pitsch, patsch... Ungefähr so klang es als ich am Freitag nach einem 1stündigem Marsch von Arbeit im strömenden Regen, ins Hostel stapfte. Das wetter hier ist echt kein Spaß. Meine Kollegin hat gesagt, dass es erst so schlecht isst seit ich da bin. Mmmmmhhhhh toll, ich schätze mal in Deutschland ist gutes Wetter. Aber was solls, eigentlich mag ich ja Regen. Gestern bin ich dann endlich aus dem Hostel weg. Ist zwar ganz nett, aber ich hätte gern mal eine Nacht ohne Schnarchen unnd Temperaturschwankungen. Das Gute ist man trifft ein paar Leute. Allerdings die meisten deutsch und aus Bayern. Ist ganzz lustig. Aber dafür kommt man zu nix.
Am Samstag hatte ich meinen ersten größeren Ausflug: mit der Fähre (bei sehr starkem Seegang) nach Manly. Wirklich toll dort. Einsame Strände, tolle Parks, viele Surfer, da viel Wind. alles sehr schön. Allerdings auch anstrengend. Nachdem wir zu Bedinn mit den Vögeln ums Essen kämpfen mussten, gings per pedes 5 Stunden lang durch die Botanik. Lauter neue Geräusche, Gerüche und ganz viel Natur. Zur Belohnung für den harten Marsch gabs noch 2 Kugeln Eis von "Ben&Jerrys" und danach einen Schokoflash (mal wieder). Das war der Samstag. Aber der Abend wurde noch spannender...
                                          Sydney Habour Bridge

                                          Skyline von Sydney
                              Ein Eis auf dem Boden, muss wie ein kaltes Buffett für diese Vögel sein

                                          einsamer Strand von Manly (mit vielen Muscheln)
                                           steile Klippen und rauhe See
                                           das bin dann wohl ich, und ja das im Hintergrund sind Regenwolken
                                           die kleinen schwarzen Punkte sind alles Surfer vom Shelly Beach
                                          die Oper bei Nacht,
So das muss erstmal reichen. Später mehr.
LG
                                         



Sonntag, 21. August 2011

Der Erste Praktikumstag

Am Mittwoch war es soweit der erste Tag im Institut. Ich war brav 10 min vor neun in der Eingangshalle und wartete auf Nicola, meine Kontaktfrau. Da kam als erster mein Betreuer und nahm mich gleich mit. Ich wurde sofort jedem der uns über den Weg lief vorgestellt und er wurdde nach seinem neuen Sprössling ausgefragt. Smalltalk wir hier groß geschrieben. Das "How are you" wird ernst genommen. Dann kam einiges an Papierkram dazu und ich musste mir gleich das erste Seminar rein ziehen. Sagen wir mal die Hälfte hab ich im groben mitbekommen (was nicht nur an der Sprache lag). Und dann wieder Organisatorisches. Aber jeder super nett hier. Beim Lunch wurde ich ordentlich ausgefragt und hab einen ersten Eindruck vonallen bekommen. Es ist eine sehr lockere Atmosphäre. Das Gebäude ist auch toll, die Schreibtische sind nur durch eine Glasfront vom Labor getrenntt. So hat man alles im Blick und kurze Wege. Der erste Tag war schenll vorbei und ich Reizüberflutet. Das setzte sich auch am nächsten Tag fort. Eine Führung durchs Gebäude und die angrenzenden Institute, sehr eindrucksvoll und weiterer Sicherheitskram. Dann die ersten Experimente und der Höhepunkt war um 3: Chocotime. Das heißt eine Horde Mädels aus dem Institut schlendern in das nicht weit entfernte "BOON". Ein absolutes Schokoerlebnis. Wir haben natürlich fast alle das Schoko-Set bestellt, was aus einer wählbaren heißen Schokolade, einem Schokomousse und einer kleinen Praline besteht. Ich sage nur der absolute Schokoflash. Am nächsten Tag ging ich mit  zum Lieblingsmexikaner und wenn das so weiter geht bin ich bald pleite und muss für mich Übergepäck bezahlen. Auf alle Fälle ist es sehr interessant und macht Spaß. Ich habe keinen Druck  und das macht es sehr angenehm. Bin gespannt ob das so weiter geht. Weiter gehts...

Dienstag, 16. August 2011

2. und 3. Tag

So, das mit dem Internet gestaltet sich doch schwieriger als gedacht. Nachdem ich bei Vodafone schon Stammgast bin und die Mitarbeiter schon von alleine sagen, ob sie es für mich einrichten sollen, hab ich immer noch kein Internet. Jetzt gerade sitze ich in der State Library of NSW und da gibts zum Glück Strom und freies Wifi. mein Jetlag ist immer noch riesig aber ich habe es tatsächlich geschafft mir ein bisschen die Gegen anzuschauen. Es scheint auch endlich di Sonne. Einfach mal drauf los gelaufen landete ich im Botanischen Garten und von dort an die Küste und die Oper. Also die wichtigsten Sachen schon mal abgeklappert. Bilder folgen später. auf dem Rückweg hab ich dann auch eine Eroberung in Sachen Nahrungssuche gemacht. Einen vegetarischen Burger bei "Hungry Jack", was im Westlichen eher als Burger King bekannt ist;). Morgen geht endlich mein Praktikum los und ich bin schon sehr gespannt. Es wurde mir von Nicola schon angekündigt, das es eien großen lunch gibt um das Baby meines Postdoc zu feiern und um mich zu begrüßen. Außerdem soll ich mit in einen Schokoladen, wo es jede Schokolade der Welt in flüssiger Form gibt. (gut möglcih das ich selbst als Übergepäck gelte auf dem Rückflug;) Aber abwarten, schließlich will ich ja auch arbeiten. Heute hatte ich bereits einen weiteren kulinarischen Höhepunkt: eine deutsche Bäckerei. Feinste belegte Kürbiskernbrötchen, sehr lecker. Danach kam allerdings ein Kulturschock: Woolworth. Ob die Australier wissen, das es Lebensmittel ohne Zucker und Fett gibt? Der reinste Wahnsinn. Und das obst ist super teuer. Also doch amerikanische Prägung. So jetzt muss ich leider wieder ins Hostel. Dort werde ich mir erstmal nudeln mit ketschup kochen und diese auf der Terasse mit Blick auf Meer und Oper genießen:)
Bis Bald

Sonntag, 14. August 2011

Endlich angekommen!!!

Nach einem fast nicht enden wollendem Flug, gefühlte tausendmal raus aus dem Flieger und wieder rein, 16 Stunden Flug ohne Ton im Entertainment und einem fast vergessenem Essen, ist es endlich geschafft. Pünktlich um 8 landete der Riesenvogel in Sydney. Im ersten Augenblick ein gewohntes Bild: Wolken, Regen, Kälte. Ich war ja so froh als mich Nicola, meine Betreuerin im Institut, mit dem Auto abholte. Meine Füße hatten die Größe von Elefantenstampfern erreicht und meine Augen saheen aus als hätte mich gerade ein Sandsturm überrollt. Aber Dank Nicola bekam ich gleich den richtigen Ausblick. Wir fuhren zum Coggee Beach. Trotz nur 12° Außentemperatur war es ein toller Anblick: der Strand, das Meer, badende Menschen, surfende Menschen. Dank der Orientierung und dem Marathon der heute in ganz Sydney statt fand, bekamich auch gleich danach noch eine kleine Stadtrundfahrt;) Schon sehr beeindruckend diese Stadt, aber ich werde noch mehr erkunden. Als ich endlcih um halb 12 im Hostel ankam und mich nur nach einer Dusche und einem Bett sehnte, hieß es erst ab 14 uhr. Naja also auf die Suche nach einem Vodafoneshop und endloser Müdigkeit konnte ich auch das erste Bildchen schießen. Damit solls das auch gewesen sein für heute. Werde hoffentlich erst morgen gegen Mittag aufstehen:)
LG aus Sydney

Montag, 1. August 2011

Countdown

Der Flug ist gebucht, die Unterkunft noch nicht in Aussicht, aber die Aufregung ist Riesengroß;)